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Terrassen richtig planen und gestalten

Terrassen richtig planen und gestalten

Die Terrasse ist das Wohnzimmer unter freiem Himmel. Um das Optimum aus der Gestaltung herauszuholen, ist die Planung im Vorfeld entscheidend. Denn Fehler verursachen im Nachhinein unnötige Kosten. Egal ob ihr den Garten neu anlegt oder gestaltet.

So geht ihr richtig vor:

 

  • Bei der Planung Prioritäten setzen
  • Größer denken als im Haus
  • Gestaltungs-Grundregeln
  • Die Lage machts‘s
  • Den Garten in Zonen einteilen
  • Terrassenform richtig wählen
  • Zugang zur Terrasse wählen
  • Haus und Terrasse als Einheit gestalten
  • Sonnschutz richtig wählen

 

Ein Garten soll eine Bereicherung für alle Beteiligten sein, deshalb ist es bei der Planung entscheidend, möglichst viele Wünsche zu berücksichtigen. Allem voran steht die Überlegung, wie die Terrasse genutzt werden soll.

Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Dabei gilt es, die Außenfläche optimal auszunutzen, ohne sie zu überfrachten. Hier lassen sich die unterschiedlichsten Elemente unterbringen. Beachtet ihr hierbei einige Regeln, lassen sich viele Wünsche kombinieren.

Bei der Planung Prioritäten setzen

Die einen sehnen sich nach einem gemeinsamen Familienfrühstück am großen Esstisch unter freiem Himmel. Andere bevorzugen einen chilligen Loungebereich. Gesellige Menschen wünschen sich einen Ort für Gartenpartys, andere sehnen sich nach einer Outdoorküche. Kinder brauchen Platz zum Spielen oder einen Pool. Und Sonnenliebende träumen von einem separaten Bereich zum Sonnenbaden.

Am Ende entscheidet die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche. Daher lohnt es, eine Liste zu erstellen und die Wünsche nach Priorität festzuhalten, bevor es an die weitere Planung geht.

Größer denken als im Haus

Egal, wie die Terrasse später genutzt werden soll: Immer ausreichend Platz einplanen! Anders als im Haus, wo Wände uns begrenzen, bietet der Wohnraum unter freiem Himmel mehr Raum zur persönlichen Entfaltung. Dabei sollte die Terrasse in ihrer Größe eine angemessene Proportion zwischen Haus und Garten darstellen. Wird die Terrasse zu klein geplant, lässt sich dies nachträglich nur unter hohem Aufwand und unnötig hohen Kosten beheben.

Diese Grundregeln gelten

Aus diesem Grund sollten selbst kleine Terrassen einen Platz von 3 x 3 Meter bieten. Bei fünf Personen und mehr sollte die Terrassengröße mindestens 4 x 6 Meter betragen. Ist der Platz sehr begrenzt, bietet es sich an, einen weitläufigen Terrassengarten anzulegen, anstatt die Fläche zu zerstückeln.

Gartenmöbel brauchen Platz

Gartenmöbel verlangen nach ausreichend Raum. Nicht nur aufgrund ihrer Wirkung, sondern auch, da zu kleine Terrassen wenig Möglichkeit zur Bewegung bieten und bei der Möblierung einschränken. Nichts ist nerviger als ständig gegen ein Stuhlbein zu stoßen oder sich an einer Liege entlang zu quetschen.

 

TIPP:

Egal ob Essgruppe oder Loungesofa, haltet grundsätzlich mindestens einen Meter Abstand zur Terrassenkante. Alles andere wird schwierig.

Kleinere Terrassen gestalten

Aber auch kleinere Terrassen haben ihren Reiz, wenn sie geschickt gestaltet werden. Hier ist weniger mehr. So solltet ihr vermeiden, die Terrasse zu überladen. Dabei sind Terrassenmöbel in der Regel etwas ausladender als Balkonmöbel. Bei einer Loungeecke ist zu beachten, das Outdoor-Sofas oftmals wuchtiger wirken als ein Esstisch mit Stühlen. Wer hier mehr Platz hat, ist klar im Vorteil. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich bei einer kleineren Terrasse kein Gartensofa eignet.

Viele Hersteller bieten zum Beispiel ihre Loungemöbel-Kollektionen in unterschiedlichen Ausführungen an, so dass ihr diese flexibel zusammen stellen könnt - je nach Größe der Terrasse. Wenn wir über High-End-Außenmöbel sprechen sind dies zum Beispiel Marken wie Tribù oder Dedon.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich eine klassische Lounge-Sitzgruppe nur bedingt für ein Essen mit mehreren Personen eignet. Denn dafür sitzt man in der Regel etwas zu tief und ausladend. Wenn das Mittag- oder Abendessen und nicht der Kaffee am Nachmittag oder das bequeme Entspannen im Fokus stehen, erscheint eine Essgruppe sinnvoller. Sofern ihr euch für eines von beiden entscheiden müsst.

TIPP:

Im Hinblick auf den Sonnenbereich bieten sich bei kleineren Terrassen Liegen mit Rollen an. Auf diese Weise könnt ihr die Gartenmöbel nach Bedarf problemlos verschieben und den Platz zu gegebenen Anlässen anderweitig nutzen. Zum Beispiel für einen Grill. Auch hier bieten sich Modelle mit Rollen an, wie zum Beispiel Premiummarken wie Outdoorchef sie vertreibt. Auf diese Weise habt ihr die Möglichkeit, die Funktion des zur Verfügung stehenden Raumes flexibel selbst zu bestimmen.

Die Lage macht’s

Kommen wir zur Lage: Die ideale Ausrichtung der Terrasse liegt im Südwesten. Auf diese Weise kann die volle Mittags- und Abendsonne genutzt werden. Ist jedoch nur eine Ausrichtung nach Norden möglich, ist es von Vorteil, die Terrasse etwas weiter vom Haus entfernt zu planen, oder sie weiter in den Garten hinein zu ziehen, um die Lichtausbeute zu erhöhen.

 

TIPP:

Regenwasser nicht vergessen. Denn Starkregenereignisse nehmen Statistiken und Studien zufolge zu, mit Folgen für die Ansammlung von Regenwasser auf versiegelten Flächen. Je nach Belag gehören auch Terrassen dazu. Daher ist es von Vorteil, diese mit einem Gefälle von mindestens 1,5% vom Haus weg zu planen, damit Regenwasser sicher ablaufen kann.

Den Garten in Zonen einteilen

Insgesamt erscheint ein Garten reizvoller, wenn sich seine gesamte Fläche nicht direkt auf einen Blick erschließt, sondern Raum zum Entdecken bietet. Egal ob groß oder klein, es hilft, den Außenbereich gedanklich in Zonen einzuteilen und die Bereiche auf einem Blatt Papier zu skizzieren.

 

Tipp:

Die einzelnen Bereiche der Außenanlage sollten bei größeren Flächen nicht zu kleinteilig gestaltet werden, sonst wirken sie verloren. Stattdessen sollten sie in ihren Maßverhältnissen zum Gebäude und zum Grundstück passen. Das bedeutet, dass sie bei größeren Anlagen großzügiger ausfallen, während eine kleine Fläche nicht überladen werden sollte. 

 

Folgende Zonen sind möglich:
  • Essbereich
  • Loungeecke
  • Sonnenzone
  • Grillbereich
  • Spielecke
  • Pool
  • etc.

Dabei ist die ideale Terrassengestaltung nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Sie sollte auch alltagstauglich sein.

 

Tipp:

Hierbei sollte berücksichtigt werden, was in den jeweiligen Zonen benötigt wird. So sind zum Beispiel Strom- und Wasseranschlüsse für die spätere Gestaltung wichtig.

Akzente setzen

Bei der Planung der Raumgestaltung lohnt es sich, besonders in die Zonen zu investieren, die am häufigsten genutzt werden. Das hat auch den Vorteil, dass sich die Baukosten und der Pflegeaufwand für weiter entfernt liegende Bereiche in Grenzen halten.

Dabei darf das Auge gerne wandern und an mehreren Stellen anhalten. Dazu ruhig einzelne Hingucker planen, wie zum Beispiel eine auffällige Pflanze oder ein besonderes Möbelstück. Wenngleich die einzelnen Bereiche einzeln betrachtet werden, besteht das Ziel jedoch darin, den gesamten Außenbereich als zusammenhängende Einheit erscheinen zu lassen.

Den Terrassenzugang passend wählen

Als klassische Zugänge zur Terrasse dienen Wohnzimmer oder Küche. Wobei beides Vor- und Nachteile bietet. Grenzt die Terrasse an den Zugang des Wohnzimmers, dient diese im Sommer bei offenen Türen als Erweiterung des Wohnraums.

Von Nachteil erweist sich hier, dass der gesamte Wohnraum durchquert werden muss, wenn man von der Terrasse das Haus betritt. Das bedeutet, dass ihr auch mit mehr Schmutz im Haus rechnen müsst. Nicht nur das. Denn die Gartenmöbel bleiben im Winter stets sichtbar abgedeckt im Blickfeld, sofern sich diese nicht verstauen lassen. Und das kann den Ausblick trüben.

Das erweiterte Esszimmer

Ein Terrassenzugang von der Küche hat den Vorteil, dass die Außenfläche im Sommer als erweitertes Esszimmer genutzt werden kann. Auch das Tragen des Geschirrs zum Esstisch wird hier verkürzt, während Küchenkräuter zum Kochen schneller zu erreichen sind. Doch auch hier bleiben die Möbel im Herbst und Winter in Sichtweite und versperren den Blick in den Garten. Am Ende entscheiden hier die persönlichen Präferenzen.

Haus und Terrasse als Einheit gestalten

Heutzutage dient die Terrasse als Wohnzimmer unter freiem Himmel. Damit bildet sie das Bindeglied zwischen Architektur und Natur, entsprechend harmonisch sollte der Übergang gestaltet werden. Wir sind davon überzeugt, dass die Einrichtung immer einen Teil der Persönlichkeit widergespiegelt. Egal ob im Haus oder draußen. Dennoch ist es wichtig, dass das Gestaltungskonzept in sich stimmig ist. Heißt: Die Architektur sollte im Idealfall von innen nach außen fortgeführt werden, so dass sich Haus und Garten gegenseitig harmonisch ergänzen.

 

Klare Linie fahren

Im Garten ist mittlerweile fast alles möglich. Denn Möbel von innen und außen lassen sich heute kaum noch unterscheiden. So finden sich neben Sofas, auch Betten, Hocker, Hängesessel oder Teppiche im Garten. Auf diese Weise holt ihr das Wohn- oder Esszimmerzimmer tatsächlich in den Garten oder verlegt euer Homeoffice nach draußen. Dann fühlt sich die Arbeit noch weniger als solche an.

TIPP:

Um einen harmonischen Übergang zu schaffen hilft es, wenn der Lieblingshersteller sowohl Innen- als auch Gartenmöbel anbietet, wie JANUA oder Freifrau. Diese bieten viele ihrer Kollektionen so an, dass sich die Möbel für das Haus durch die nahezu identischen Outdoorkollektionen spielend im Garten spiegeln lassen.

Fahrt dazu eine klare Linie und gestaltet die Terrasse in ihrem Stil auch weiterführend so, dass sie sich mühelos in den übrigen Garten integrieren lässt.

 

Welche Gartenmöbel für welche Terrasse

Wer Gartenmöbel kauft, sollte darauf achten, dass Größe und Stil zum Platz passen, auf dem sie eingesetzt werden.  Dabei ist es zunächst wichtig, dass ihr euch für einen Stil  entscheidet. Soll die Terrasse modern oder cool wirken, sind puristische, cleane, geradlinige Möbelstücke eine gute Wahl.

Steht ihr eher auf Natürlichkeit, passen zum Beispiel ein Bistrotisch und Bistrostühle wunderbar in einen verwunschenen und verwachsenen Garten. Auch Holzmöbel fügen sich problemlos in eine natürlichen Umgebung ein.

Aluminium, Edelstahl oder Eisen wirken zeitlos. Während qualitativ hochwertige Kunstfasern wie z.B. von DEDON heute Moderne und Natur vereinen. Dabei bekommen Terrassen durch Textilien, Holz und Kerzen im Handumdrehen eine wohnliche Atmosphäre.

Der Essbereich

Ein Essbereich, sollte auf keiner Terrasse fehlen. Um dabei gemütlich zusammensitzen zu können, muss der Tisch der Familiengröße angepasst werden. Dabei fällt auf, das die Tische oftmals zu klein gewählt werden. Wer Platz hat, sollte diesen auch nutzen, sonst wirkt die Sitzgruppe auf einer großen Terrasse schnell verloren.

Bei weniger Platz bietet ein ausziehbarer Esstisch ein interessantes Möglichkeit, da sich der Tisch so nach Bedarf vergrößern lässt. Bei den Stühlen ist es hilfreich, wenn sich diese problemlos unter den Tisch schieben oder später stapeln lassen, um diese im Winter platzsparend zu verstauen.

Hier ist es durchaus sinnvoll, mit Formen zu spielen. Wer zum Beispiel eine eckige L-Couch wählt, kann zum Beispiel mit zwei runden Coffee-Tischen einen spannenden Gegenpol setzen, der das Bild optisch aufwertet.

Sonnenschutz nicht vergessen

Egal ob Holz oder Stein als Boden, Fakt ist, dass es im Hochsommer auf der Terrasse sehr heiß werden kann. Der passende Sonnenschutz ist daher unerlässlich. Sofern der Garten oder die Terrasse nicht so angelegt sind, dass Bäume ausreichend Schatten spenden, stellt sich die Frage nach einem Sonnenschirm oder einem Sonnensegel.

Glücklicher Weise sind die Zeiten, in denen Sonnenschirme noch sperrig und unpraktisch waren, vorbei. Heute sind die Modelle durchaus raffiniert. Sonnenschirme gibt es mittlerweile in quadratisch, rechteckig und achteckig.

Welcher Sonnenschirm für welche Terrasse

Auch spielt die Größe eine Rolle. Denn je nach Sonnenstand muss man kleine Sonnenschirme oft umstellen. Habt ihr nicht den Platz für einen ausreichend großen Schirm, löst ihr das Problem, wenn ihr einen beweglichen Sonnenschirmständer mit Rollen verwendet.
Wer auf dem Balkon nur wenig Platz hat, ist mit einem rechteckigen Sonnenschirm gut bedient. Denn an gerade beengte Stellen erreicht ihr mit der Längsseite die maximale Beschattung.

Farbe kann Probleme machen

Wer sich für einen farbigen Sonnenschirm entscheidet, sollte wissen: Die Sonne kann den Schirm je nach Qualität ausbleichen. Je höher die Stoffklasse, desto besser die Lichtechtheit. Ein Beispiel: Bei einem Glatz Sonnenschirm garantiert die Stoffklasse 4 eine Farbechtheit von mindestens 350 Tagen, an denen die Sonne den Schirm bescheint. Bei weiß oder beige umgeht man das Problem, da diese nicht ausbleichen.
Schirme, die zur Straßenseite zeigen, sind weniger ideal, da diese relativ schnell schmutzig werden. Falls ihr jedoch auf Farbe nicht verzichten wollt, könnt ihr bei einem Markensonnenschirm die Bespannung austauschen. Dies erweist sich allerdings als Kostenfaktor.

Schatten ist nicht gleich Schatten

Nicht jeder Sonnenschirm spendet auch den gleichen Schatten. Denn nicht jeder Schirm filtert effizient schädliche UV-Strahlung. Gewöhnliche Baumwollschirme bieten in der Regel nur einen Schutzfaktor von 5 bis 15, während hochwertige Sonnenschirme - je nach Bezugsstoff - auf einen Faktor von über 50 kommen. Hier lohnt es durchaus, etwas mehr zu investieren.

Fazit

Ihr merkt. Eine Terrasse/Garten zu planen macht viel Spaß, ist jedoch auch eine große Herausforderung, da es enorm viel zu beachten gibt. Wer sich hier nicht sicher fühlt, kann sich Unterstützung holen. Bei der Ausstattung der Terrasse sind wir euch gerne behilflich. Auch dann wenn es um ein harmonisches Gesamtbild von Haus und Garten geht.

Möbeltrends 2023

Möbeltrends 2023
foto:scriptit

Möbeltrends 2023

Jedes Jahr stellen Hersteller und Designer neue Möbeltrends vor. 2023 überzeugen uns nur vier davon wirklich: Nachhaltigkeit, Handwerkskunst, Multifunktionalität und Homing. Was diese Trends auszeichnet und warum sie tatsächlich relevant sind, erklären wir hier.

Nachhaltiges Wohnen - mehr als ein Trend
Nachhaltigkeit, war das omnipräsente Leitthema der wenigen Möbelmessen und Zeitschriften, welche die Trends für 2022 vorgestellt haben. Für uns stellt nachhaltiges Wohnen, egal ob drinnen oder draußen, jedoch weit mehr als einen flüchtigen Trend dar. Kellershohn Concept ist in Siegen-Wittgenstein zuhause, dem waldreichsten Kreis in ganz Deutschland. Drei Viertel unserer Heimat ist von Wald bedeckt. So leben wir seit Jahrhunderten von und mit der Natur. Dabei erleben wir seit Jahren, wie der Klimawandel und der Borkenkäfer Teile davon in kraterhafte Mondlandschaften verwandeln. Dabei lieben wir unsere Heimat und wollen sie schützen. Daher haben nachhaltige Möbel für uns eine besondere Bedeutung. Das betrifft sowohl Gartenmöbel als auch Wohnraummöbel, da wir beides bei Kellershohn Concept in Siegen anbieten.

Ressourcenschonende Möbel statt Massenproduktion
Massenproduktionen haben Möbel in ein Konsumgut verwandelt, so dass diese jederzeit günstig verfügbar sind. Allerdings ist die Kehrseite mittlerweile offensichtlich: Wegwerfware, Qualitätsmängel, Masse und Uniformität. Doch die letzten Jahre haben einen Wandel herbeigeführt, ein Umdenken das wir begrüßen. Denn immer mehr Menschen besinnen sich auf das Wesentliche und entwickeln ein Gefühl für die Bedeutsamkeit nachhaltigen Wohnens. Ein Begriff, der für viele bereits ein Leitmotiv bei der Einrichtung und Gestaltung ihrer Wohnlandschaften im Haus und Garten darstellt.

Hersteller mit Respekt für Mensch und Natur 
Dabei bestehen nachhaltige Möbel aus Rohstoffen, die unter verantwortungsvollen Umwelt- und Sozialbedingungen gewonnen und verarbeitet werden. Transparenz und Authentizität spielt hier eine entscheidende Rolle. Dies verlangt nach Herstellern, deren Möbelproduktion Mensch und Natur nachweislich respektieren. Als Laie zu erkennen, wer vertrauenswürdig ist, ist keine leichte Aufgabe, wenngleich Qualitätssiegel einen ersten Anhaltspunkt liefern. Genau wie Social Media Plattformen, wo die Firmen Einblicke in ihr Unternehmen und dessen Arbeitsweisen bieten.

Hersteller die für Nachhaltigkeit stehen
Kellershohn Concept hat sich intensiv mit den unterschiedlichsten Herstellern beschäftigt. Entschieden haben wir uns ganz bewusst für einen ausgewählten Kreis europäischer Manufakturen, welche die Branche durch ihre Innovationskraft prägen. Damit die Möbel die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, die wir uns wünschen, müssen die Hersteller vorab sehr vieles sehr richtig machen. Dazu gehört, die besten Materialien auszuwählen, diese nach höchsten handwerklichen Standards zu verarbeiten und diese immer wieder zu überprüfen - was ziemlich aufwändig ist, wenn die Unternehmen es richtig machen. Zudem muss auch das Design nicht nur ästhetisch ansprechen, sondern auch sinnvoll sein, was Bequemlichkeit angeht.
 
Zuletzt haben wir uns ausschließlich für Unternehmen entschieden, die nicht nur durch Design und Qualität überzeugen, sondern Nachhaltigkeit auch authentisch leben. Wie zum Beispiel Hersteller Janua, der 2020 den German Design Award erhielt. Die deutsche Manufaktur lebt den Nachhaltigkeitsgedanken mit jeder Faser und fertigt einzigartige Möbel sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoorbereich. Mit natürlichen, regionalen Rohstoffen.

Altholz – zu neuem Leben erweckt
Dazu nutzt das Unternehmen unter anderem regionale alte Eiche - historische rund 200 Jahre alte Balken von regionalen Ställen, Hütten und Fachwerkhäusern mit Zapfstellen, Wurmlöchern, Hohl- und Fehlstellen sowie Astlöchern, Rissen und Farbunterschieden, die den einzigartigen Möbelstücken einen besondere Charakter verleihen und die Glaubhaftigkeit des Rohstoffes unterstreichen. Gewaschen, geräuchert oder in alter Handwerkskunst geköhlt. Das gilt allerdings nicht nur für die Eiche, sondern auch für andere Holzarten, die Janua verwendet.

Positiv für das Raumklima
Naturholzmöbel kommen übrigens nicht nur ohne Schadstoffe aus, sie wirken sich auch nachweislich positiv auf das Raumklima aus. Dabei bedingen sich Nachhaltigkeit und Qualität gegenseitig. Schließlich kann Langlebigkeit nur dann entstehen, wenn Rohstoffe und Produktionsprozesse hohen Standards entsprechen.

Rohstoffe die Natur widerspiegeln
Ebenso verwendet Janua Natursteine, die ein beeindruckendes Reichtum an Farben sowie Beschaffenheit aufweisen und handwerklich bearbeitet zum Beispiel zu Tischen geformt werden. Dabei spiegelt das gefertigte Möbelstück die Natur des Rohstoffs wieder. Auch beim Verpackungsmaterial setzt die Manufaktur auf einen nachhaltigen Kreislauf, indem es die umweltfreundlichen Verpackungen wieder von uns zurücknimmt, um sie neu zu verarbeiten. Das alles beeindruckt uns.

Moderne Ästhetik gepaart mit nachhaltiger Handwerkskunst
Hier wird auch deutlich, dass Nachhaltigkeit und traditionelle Handwerkskunst Hand in Hand gehen. Denn hier wird, entgegen dem Billig- und Massenmöbeltrend, Umweltbewusstsein mit hochwertigem Möbeldesign kombiniert. Indem das Handwerk Ästhetik und Umweltbewusstsein in einem fließenden Zusammenspiel vereint, erlebt es großes und wohlverdientes Comeback. Und die Verschmelzung dieses Gedankens spiegelt sich auch in den anderen ausgewählten Herstellern.

Klimaneutrale Manufakturen
Dem hat sich auch Cor verschrieben, dessen Polstermöbel das deutsche Umweltsiegel: Blauer Engel trägt. Ehrlich gesagt ist die deutsche Manufaktur längst kein Geheimtipp mehr. Weder im Indoor- noch im Outdoorbereich. Die Marke sprengt mit ihren Möbeldesigns und nachhaltigen Produktionsverfahren alle Erwartungen. Dies spiegelt sich auch bei uns im Laden in Siegen wieder, wo die Marke salopp gesagt, durch die Decke geht. Mit dem Greenguard Zertifikat ausgezeichnet, vermeidet der Hersteller nicht nur flüchtige organische Emissionen in der Raumluft. Cor verzichtet auch konsequent auf die Verwendung von Tropenholz, Schwermetallen und gefährlichen Treibstoffen. Zudem gilt das Unternehmen seit letztem Jahr als klimaneutral. Das finden wir durchaus erwähnenswert.

Möbelstücke die Jahrzehnte überdauern
Handwerkskunst gepaart mit Umweltbewusstsein verkörpert auch Kettnaker für uns im Interieurdesign. Eine deutsche Möbelmanufaktur, die sich aus einer Schreinerei heraus entwickelt hat und mit einem ganz eigenen Stil handwerklich großartige Möbelstücke produziert. Auf nachhaltige Weise. Dazu nehmen die Mitarbeiter jedes Bauteil mehrmals in die Hand, schleifen nach, verbessern und kontrollieren es. So entstehen individuelle Einrichtungslösungen wie Sideboards und Schränke mit austauschbaren Frontblenden, die mithilfe eines Magnetwechsel-Systems werkzeuglos ausgetauscht und nach Belieben verändert werden können, über viele Jahre hinweg.

Strenge Produktionsnormen die überzeugen
Werfen wir mal einen Blick über die Grenze. Dann kommen wir zu Zumsteg/ Willisau. Fernab der Massenware produziert die schweizer Manufaktur Möbel mit Charakter, für innen (Willisau) und außen (Zumsteg). Wir waren Ende des Jahres vor Ort und haben uns die Produktion angeschaut und waren begeistert. Nicht nur wegen des Gütesiegels: “creation suisse” das als Bekenntnis zur Tradition und Verpflichtung für die Zukunft verstanden wird. Es sind vor allem die Materialien, die Form und Funktion der Möbel, die uns faszinieren. Hier feilen über 50 Mitarbeiter an vielen weiteren Kapiteln einer beeindruckenden Schweizer Design-Geschichte. Auch hier ist es beeindruckende Handwerkskunst, die jedes Möbelstück einzigartig macht. Diesen Anspruch entsprechen nahezu alle unserer Hersteller, die wir im Laufe der Zeit vorstellen.

Aber eine Frage bleibt offen.

Naturmaterialien - Trend bei Accessoires 
Zudem spiegelt sich Nachhaltigkeit auch in den Accessoires wieder. So werden im Jahr 2022 Kissen oder Decken aus Naturfasern gefertigt, Leinen, Wolle, Jute oder Hanf, die sich auf natürlich Weise in das Ambiente der Wohnung fügen.

 

Natural Luxury - Wenn Qualität Luxus verkörpert
Eine besondere Form der Nachhaltigkeit stellt der gelebte Natural Luxury Trend dar, bei dem die Qualität den eigentlichen Luxus verkörpert. Edel soll es sein, von originellem Ausdruck und klassischem Charme. Hier sprechen die Einrichtungsgegenstände aus natürlichen Materialien eine besondere Formensprache und weisen eine erlesene Farbgebung auf: Weiche Kanten und fließende Übergänge, reduziert und klar in ihrer Erscheinung. Dabei dominieren sanfte und natürliche Farbnuancen. Erschaffen werden so natürliche, luxuriöse Möbel, die eine ruhige und entspannte Wohnatmosphäre erzeugen und einen Rückzugsort vom hektischen Alltag bieten.

 

Geradliniger Designsprache ohne Schnörkel
Klare Linien, weich übersetzt. Diese Sprache spricht auch die Manufaktur Freifrau. Mit Stühlen als Hommage an die Kunst der Möbel-Polsterei. Freifrau zeigt, wie die Natur Einzug ins Esszimmer hält, in einer Symbiose aus Softness und geradliniger Designsprache ohne Schnörkel. Fernab von Massenware produziert das Unternehmen Möbel auf nachhaltige Weise und das ausschließlich in Deutschland. Dabei wählt der Hersteller nur hochwertige Materialien die vornehmlich auch nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Kurze Lieferwege, wenig Emissionen und langlebige Sitzmöbel überzeugen uns. Aber Fakt ist auch, wir finden Freifrau schlichtweg außergewöhnlich und individuell. Und das lieben wir.

Erdtöne schaffen Ruhe 
Das Farben Emotionen auslösen und die Stimmung beeinflussen, ist kein Geheimnis. Dabei sind Farbtrends auf ihre Art Spiegelbild des Zeitgeistes. Auch für den Möbelhersteller Cor, der aus seiner Kollektion fast 500 Bezugsstoffe und Leder immer wieder aktualisiert. Dort liegt der Farbfokus 2022 auf kraftvollen Erd- und Naturtönen, die in warmen Tönen für Ruhe sorgen sollen. Ein Farbtrend der sich allgemein durch unsere gesamte aktuelle Ausstellung zieht.

Multifunktionales Wohnen in der Pandemie
Neben der Nachhaltigkeit prägt auch der Trend zum multifunktionalen Wohnen das Jahr 2022. kein Wunder. Durch die Pandemie hat das eigene Zuhause einen neuen Stellenwert erhalten. Denn hier leben wir nicht mehr nur. Unser vier Wände sind nun der Ort, wo wir arbeiten, Sport treiben, Freunde empfangen, mit der Familie zusammen sind und Erholung suchen. Alles gleichzeitig. Eine Herausfoderung!

 

Systemmöbel entschärfen das Chaos
Die einen haben Platz für ein Homeoffice. Andere funktionieren ihre Möbel einfach um: So liegen der Laptop und Schreibutensilien verstreut über dem Esstisch oder auf der Couch. Es herrscht Chaos. Dabei sind innovative Systemlösungen gefragt, die das Private mit den Anforderungen des Berufslebens kombinieren. Möbel, die sich verschiedenen Situation anpassen - elegant, filigran und nachhaltig.

Neben der reinen Funktionalität spielt hier das Design eine wichtige Rolle. Mit diesem Systemgedanken entwirft und fertigt zum Beispiel Kettnaker. Mit ihrer zeitlosen, geradlinigen Ästhetik unterstützen die Systemmöbel des deutschen Herstellers die vorhandene Architektur individuell und verschmelzen mit unterschiedlichen Wohnstilen. Dabei lassen sich die Einzelmöbel beliebig einsetzen, erweitern und kombinieren.

So wird die Einrichtung um ein ästhetisches, multifunktionales Homeoffice Möbel ergänzt, das Ordner, Dokumente und Laptops zum Feierabend einfach hinter geschlossenen Fronten verschwinde lässt und für Ruhe sorgt. Auch Janua hat filigrane Tische im Programm, die sich wunderbar als Ess- und/oder gleichzeitig als Bürotisch verwenden lassen.

Homing - das Zuhause als sozialer Mittelpunkt
#Zuhause. Auch wenn der Frühling naht und wir darauf brennen, wieder mehr draußen zu leben, spielt ein großer Teil unserer Zeit aufgrund von Corona zuhause ab, sei es in den eigenen vier Wänden oder im Garten. Die Lebensart, bei der das eigene Zuhause als sozialer Mittelpunkt dient, wird als Homing bezeichnet.

Ob sanft-geschwungene Loungemöbel oder Poufs aus Leder oder Hängesessel zum Entspannen oder Meditieren – gefordert sind Komfort und Gemütlichkeit. Diese definiert sich 2022 auch audiovisuell. Dabei dienen Raumteiler nicht nur der Optik, sie sollen auch die Akustik eines Raumes regulieren. Dies trennt Bereiche und macht vor allem in Zeiten von Homeoffice das Zusammenleben mit Kindern um einiges angenehmer.
 
Zonen definieren Wohlfühlbereiche
Das Zuhause wird zum Projekt, als Ausgleich zu den anstrengenden Stunden im Home-Office und als Alternative zum öffentlichen Raum. Damit Homing funktioniert, ist die Einrichtung entscheidend. Wem es dabei gelingt, harmonisch gestaltete Wohlfühlzonen zu etablieren, sorgt für Ruhe und Balance in den vier Wänden - mit ruhigen Farben und abgestimmten Materialien sowie Wohn-Assesoires. War früher das Wohnzimmer stets der größte Raum im Haus, rückt nun der Essbereich ins Zentrum. Als Ort der Kommunikation und des Lebens.

Dem Sehnsuchtsort Raum geben
Hier spielt der Hersteller Freifrau seine Stärken aus. Für die Manufaktur sind Sitzmöbel ein Ort der Ruhe, an dem Menschen sich wohlfühlen und zusammenkommen. Dabei richtet sich das Unternehmen ganzheitlich auf dieses besondere Gefühl des Ankommens aus, mit ganz besonderen Stücken. Nachhaltige Möbel, die nicht nur für das Auge schön sind, sondern auch für den Tast- und Geruchssinn. Duftendes Holz, griffiges Leder und weiche Stoffe. Dabei sieht man den Möbeln ihre handwerkliche Wertigkeit an, mit einem Design, das Modeströmungen überdauert. Im Haus und Garten.

Wenn die Grenzen von innen und außen verschwimmen
Den Garten zum erweiterten Wohnbereich machen, das können wir sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen. Auch hier sollen Wohn- und Wohlfühlzonen unter freiem Himmel den Ausgleich zum anstrengenden Alltag bieten. Wir relaxen auf Liegen und Lounge-Sofas, die nicht erkennen lassen, ob sie für innen oder außen gestaltet wurden. Dabei sind auch ungewöhnliche Formen von Ruhezonen gefragt, die sich vom Mainstream abheben und viel Privatsphäre bieten.

 

Auch der belgische Hersteller Tribù gibt dem Begriff Zuhause hier ein eigenes Gesicht und definiert Wohlfühlbereiche auf eine neue Art und Weise. Mit Möbeln durch die man draußen wohnt, genauso behaglich wie im Haus. Denn genau das hat sich der Hersteller zum Ziel gesetzt. Den Stress vergessen, sich zurücklehnen und den Tag draußen genießen als wäre der Garten ein Wohnzimmer unter freiem Himmel. Hauptsache wohlfühlen.

Lieferzeiten und Preise von Möbeln 2023

Lieferzeiten und Preise von Möbeln 2023

 

Wer im Sommer das Leben im Garten auf neuen Möbeln genießen möchte, hat nicht mehr viel Zeit. Denn Lieferengpässe und die Knappheit bestimmter Rohstoffe sorgen für längere Wartezeiten in der Möbelbranche. Nicht nur das, auch die Preise steigen 2022. Aber es gibt Möglichkeiten, Lieferzeiten zu verkürzen und Geld zu sparen. Wir verraten wie.

 

 


Tipp 1: Ausstellungsstücke jetzt kaufen

Tipp 2: Neuware früh bestellen

Tipp 3: Auf gut laufende Kollektionen setzen

Tipp 4: Gedanklich flexibel bleiben

Tipp 5: Nicht in Rabatt-Fallen tappen

Tipp 6: Text lesen und mehr erfahren 😉

 

Vier Monate Lieferzeit für ein Sofa? Das darf doch nicht wahr sein, ist seit der Pandemie jedoch leider keine Seltenheit. Nie haben wir unser Zuhause so bewusst wahrgenommen wie jetzt, nie war der Garten so wertvoll und ausgerechnet jetzt, warten Kunden länger auf ihre bestellten Möbel als gewohnt. Dabei macht es aus unserer Sicht keinen Sinn, Lieferzeiten zu verschweigen. Im Gegenteil. Umso ehrlicher und direkter wir die Kunden darüber informieren, umso mehr Verständnis haben sie. Dabei muss allerdings zwischen Interieur und Gartenmöbeln unterschieden werden.

Lieferzeiten verlängern sich
Vor Corona, haben unsere Hersteller im Bereich der Gartenmöbel die bestellten Waren normalerweise innerhalb von ca. 3 bis 10 Wochen geliefert. Im Bereich Interieur waren es bereits 6 bis 10 Wochen. Doch Corona hat die Spielregeln verändert. Obwohl wir sofort nach Auftragseingang sofort bestellen, verlängern sich die Lieferzeiten um durchschnittlich 2 bis 4 Wochen, manchmal dauerte es sogar noch länger. Das gilt für viele Waren, egal ob Indoor oder Outdoor.

Die Nachfrage verschärft Lieferzeiten zusätzlich
Auch wenn unsere Hersteller auf die Veränderungen reagiert und viele im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Lager deutlich aufgestockt haben, wie zum Beispiel Dedon (bei den Gartenmöbeln) ist es jetzt sinnvoll, frühzeitig zu handeln. Denn das hier auch zufällig das Möbelstück der Wahl dabei ist, kann nicht gewährleistet werden.

So müssen Käufer, die sich zum Beispiel für neue Sessel oder Sofas des Premium Herstellers Cor entscheiden, mindestens zweieinhalb Monate auf ihre Möbel warten. Grund: Manufakturen wie Cor, Freifrau, Janua, oder Niehoff fertigen meist erst nach Auftragseingang individuell für ihre Kunden.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele unserer Hersteller zunehmend stark nachgefragt sind. Dies liegt nicht nur an Corona oder an den zahlreichen Design Awards, sondern auch daran, dass die hochwertigen, handgefertigten Möbel durch ihre Nachhaltigkeit und ihre Individualität den Nerv der Zeit treffen. Daher gilt jetzt:
Lieferzeiten umgehen

 

 

 

 

Tipp 1:
Ausstellungsstücke kaufen.

Momentan werden die Möbelkollektionen gewechselt, auch bei uns. Daher stehen ab jetzt im Laden in Siegen Ausstellungsstücke hochwertiger Möbel zum Verkauf. Nicht nur Auslaufmodelle, sondern auch bestehende Kollektionen, die 2022 aufgrund der vorgegebenen Preissteigerung bei Neubestellung teurer werden. Dabei lassen sich hochwertige Möbel mit Preisnachlässen von bis zu 35% (mit Glück sogar noch etwas mehr) ergattern. Und hier sind wahre Schätze dabei.
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Tipp 2:
Neuware früh bestellen.
Wer neue Möbel für Garten und Haus erst im April oder Mai bestellt, ist spät dran und läuft Gefahr, dass die Ware nicht bis zum Sommer geliefert werden kann. Daher besser jetzt über Neuware informieren, Probe sitzen oder liegen und sich zeitnah entscheiden. Das steigert auch die Vorfreude auf den Frühling und beugt der Winterdepression vor. Ein Teil der neuen Kollektionen befinden jetzt bereits bei uns in der Ausstellung in Siegen.
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Tipp 3:
Auf gut laufende Kollektionen setzen.

Wer bei Premium Gartenmöbel Herstellern wie zum Beispiel Dedon, Cane-line oder Zumsteg auf beliebte Kollektionen und gängige Bezugsstoffe sowie Farben setzt, kann lange Lieferzeiten eventuell verkürzen. Wer sich bei der Wahl seiner Traum Garnitur jedoch nicht einschränken lassen möchte, sollte auf Nummer sicher gehen und jetzt handeln. Es sind besondere Zeiten, daher prüfen wir vor jeder Bestellung noch einmal genau, welche Lieferzeiten realistisch sind.
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Tipp 4:
Gedanklich flexibel bleiben.

Wer sich hinsichtlich des Materials offen für Alternativen zeigt, spart oftmals Zeit und Kosten, da sich die Verfügbarkeit von Produkten unterscheiden. Wir versuchen bereits in der Beratung diese Alternativen mit aufzuführen.

Möbel werden teurer
Die Branche steht enorm unter Druck. Viele große Möbelhäuser haben sich lange nicht zu den Preisen von 2022 geäußert. Doch das erschwert die Planung und kratzt am Vertrauen. Auch hier ist klar, wer jetzt Ausstellungsware kauft, umgeht Preissteigerungen. Denn Möbel werden 2022 teurer. Dabei legen auch vorhandene Kollektionen preislich zu.

Unterschiedliche Preissteigerungen
Allerdings gibt es hier Unterschiede. So steigen die Preise unserer Manufakturen für Interieur um nur rund fünf bis sieben Prozent. Dies ist nicht nur im Verhältnis zur Inflationsrate als gering einzustufen. Das liegt auch daran, dass unsere Manufakturen wie Janua, Freifrau, Cor oder Kettnaker ausschließlich auf regionale, nachhaltige Rohstoffe und kurze Lieferwege setzen.

Anders sieht es bei den Outdoormöbelherstellern aus. Hier müssen sich unsere Kunden bei Neuware auf eine Preissteigerung von rund 14-20 Prozent einstellen. Das liegt vor allem daran, dass neben dem Rohstoffmangel auch die Transportkosten explodiert sind, teilweise auf das bis zu das Achtfache.

Hinzu kommt der CO2-Preis, der sich zu Jahresbeginn von 25 auf 30 Euro je Tonne erhöht hat. So sind die Transportkosten weiter gestiegen, wenngleich dies nicht mit dem Beginn des vergangenen Jahres zu vergleichen ist.

Dennoch sind 20 Prozent Zuwachs keine Peanuts und die Notwendigkeit der Hersteller, Kunden daran gerecht zu beteiligen, in Zeiten steigender Frachtraten eine harte Nuss. Diese Hintergründe sind entscheidend, um zu verstehen, wie die Preise zustande kommen.
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Tipp 5:
Achtung! Nicht in Rabattfallen tappen.

Wenn Möbelhäuser pauschal auf Neuware großzügige Rabatte gewähren, handelt es sich meist um Preisfallen. Dabei wird die UVP bereits so hoch ausgewiesen, das der tatsächlich Preis wie ein Schnäppchen erscheint. Dabei zahlen Kunden den Originalpreis, ohne es zu merken. Allerdings lohnt es, sich im Fachhandel bei der Beratung nach individuellen Preisnachlässen zu erkundigen. Je nach Hersteller und Verfügbarkeit gibt es hier hin und wieder Spielräume oder Angebote.
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Onlinehandel eine Alternative?
Stellt der Onlinehandel eine Alternative zum Händler vor Ort dar? Ja, allerdings mit Einschränkungen. So bergen Bestellungen von hochwertigen Möbeln ohne Beratung bei reinen Onlinestores unkalkulierbare Risiken. Denn wenngleich angegeben wird, dass sich die Produkte auf Lager befinden, muss dies nicht zutreffen. So können sich deren Lieferzeiten immer wieder unerwartet verzögern. Nicht nur das.

Wer nach langem Warten endlich das Produkt der Wahl erhält und dieses nicht der Zufriedenheit entspricht, sei es aufgrund z.B. der Optik oder Qualität oder der Größe und Wirkung am Einsatzort, sieht sich der Kunde mit dem Umstand konfrontiert, die Ware ersatzlos zurücksenden zu müssen, wodurch sich die Lieferzeit der gewünschten Ware noch weiter verzögert.

Zusatzleistungen von Fachhändler nutzen
Wer Online oder telefonsich bei einem Fachhandel bestellt, hat meist einen konkreten Ansprechpartner vor Ort, der sich persönlich um die Bestellung und dessen Lieferung kümmert. So praktizieren wir es zumindest. Dies gilt für Retouren, Umtausch oder Probleme, ebenso wie für spätere Reklamationen.

Ferner liefern wir die Waren nicht nur bis zur Bordsteinkante, sondern dahin, wo sie hin soll. Dabei kann direkt geprüft werden, ob die gelieferten Produkte den Wünschen entsprechen. Und auch hier kann persönlich mit einem Verkäufer über mögliche Nachlässe gesprochen werden.

Entwicklung bleibt ungewiss
So bleibt als Resümee nur zu sagen. Nicht zu lange warten, jetzt Ausstellungsware in Augenschein nehmen, flexibel bleiben und nicht auf falsche Preisversprechen reinfallen. Denn ob es 2022 tatsächlich zu einer Entspannung der Lage kommt, bleibt nach wie vor ungewiss.
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